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Was haben frühkindliche Reflexe mit Entwicklung und Lernen zu tun?

Frühkindliche Reflexe beeinflussen Grobmotorik, Feinmotorik, Gleichgewicht und Gefühle im Leben eines Kindes. Sie sind für den Aufrichtungsprozess des Kindes zuständig (interner Fitnesstrainer) und zeitgleich werden alle schon angelegten Gehirnareale optimal miteinander verknüpft. Nach diesen wichtigen Aufgaben treten diese unbewussten Bewegungen in den Hintergrund und es entstehen immer mehr bewusst gesteuerte Bewegungsabläufe.

Das ist wichtig für die neuronale Schulreife, damit das Kind alle Voraussetzungen hat, um die Anforderungen in der Schule zu meistern. Es ist schulreif.

War die Schwangerschaft schwierig, kommen Kinder zu früh oder mit Kaiserschnitt auf die Welt bleiben häufig Reflexe aktiv. Das gilt auch für Kinder, die nicht richtig oder gar nicht gekrabbelt sind, oder auch als Säuglinge die zu wenig auf dem Bauch liegen durften.

Solche Kinder leiden meist unter Gleichgewichtsstörungen, Konzentrationsstörungen und haben Probleme beim Rechnen, Schreiben und Lesen. Sie leiden unter Wutausbrüchen oder sind sehr schüchtern. Zehengang, zappeln, Probleme beim Schwimmen oder Einnässen nach dem 5.Lebensjahr können auch ein Anzeichen für aktive Reflexe sein. Diese Kinder merken auch bald, dass sie in der Bewegung eingeschränkt sind, Scham und Angst sind die Folge.

Mit Hilfe der Reflexintegration, sowohl in der Gruppe als auch im Einzeltraining, können diese Defizite reduziert und im besten Fall ganz behoben werden. Je früher das geschieht, desto besser ist es für die Entwicklung des Kindes. Erfahren Sie welchen Beitrag Sie zu einer gesunden Entwicklung Ihres Kindes beitragen können und welche Möglichkeiten es gibt, eventuellen Nachholbedarf zu beheben. Nutzen Sie die Chance und informieren Sie sich.

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